Krankenkassen alarmiert: Immer mehr Menschen liegen mit ihrer Krippe flach

Wir kennen sie alle besonders aus unserer Kindheit und auch heute hat sie nicht an ihrer Beliebtheit und Faszination eingebüßt: Die Vorweihnachtszeit, in der viele Menschen mit ihrer Krippe flach liegen, dabei Maria und Josef, sowie deren Jesuskind betrachten und mit den Kühen und Schafen spielen. Was für Kinder und auch für die Erwachsenen besonders entspannend ist und die Vorfreude auf Weihnachten steigert, wird bei den Krankenkassen mit großer Sorge gesehen. Das Liegen mit der Krippe führt oft zu Gliederschmerzen, steifem Nacken und Problemen in der Wirbelsäule. Besonders stark sind die Symptome, wenn man mit der Krippe auf hartem Untergrund wie z.B. Fliesen liegt. Bei Fußbodenheizungen kommt es häufig zu erhöhter Temperatur und in der Folge auch zu Schweißausbrüchen. Mittlerweile gibt es schon verschiedene Varianten und jede Krippe hat etwas für sich. Psychologisch bedenklich ist, dass auch immer mehr Männer sogar ihre Krippe mit ins Bett nehmen (Männerkrippe). Die Kassenärztliche Vereinigung weist darauf hin, dass gegen die Krippe zwar kein Kraut gewachsen ist, eine Schutzimpfung jedoch empfohlen werden kann und zwar noch bevor die Krippe aufgebaut ist. Alternativ werden alte Hausmittel wie Myrrhe, Salbei und Weihrauch empfohlen, welche schon früher zur Krippe gebracht wurden. Die gute Nachricht ist, dass sich die Krippen um den 6. Januar herum allmählich zurückziehen und meist bis zum Dezember des nächsten Jahres nicht mehr auftreten. Nur in seltenen Fällen werden auch Sommerkrippen beobachtet. Diese gelten dann als besonders hartnäckig.

Schlagzeilen

  • Kölle Alaaf – Wie ein Zoogeschäft Karneval feiert
  • Spezifische – Heimische Karpfen werden immer fetter
  • Flüchtlingsstrom – Neue Energieanbieter drängen in den Markt
  • Zahnärzte schlagen Alarm – immer mehr Menschen haben Cannabis
  • Börsencrash – Geldbeutel übersteht nur knapp Sturz von Autobahnbrücke
  • Championship – Schneeräumer auch zum Pilze sammeln nutzbar
  • Deutschland braucht Obergrenze – Zwei Kellner pro Lokal sind völlig ausreichend
  • Schluss mit den kurzen Nummern – Jetzt Vorwahlen in den USA
  • Langweilige e-Books – zu wenige Konsonanten verderben Lesespaß
  • Fotovoltaik – Bäcker saut Kamera in Backstube ein
  • Autoimmun – Kfz-Werkstätten bangen um die Umsätze
  • Schwede bei Marathon Finisher
  • Acrobat Reader – Sportlicher Turner liest Tageszeitung im Handstand

Weltweit größter Mailversender Donot Reply gibt auf

 

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Er war der weltweit bekannteste und zugleich ungeliebteste Mail-Versender der Welt. Jahrzehntelang hat er seine Mails an mehrere Milliarden Empfänger verschickt aber auf eine Antwort wartete er vergeblich. Donot Reply startete kürzlich einen letzten Versuch, aber als auch auf diese Mail niemand geantwortet hat, sah er keine Perspektive mehr. „Ich habe den Mailversand mit sofortiger Wirkung komplett eingestellt“ sagte der für seine Profilneurose bekannte Donot in einem Interview. Er zeigte sich tief enttäuscht, dass die Absender von Nachrichten zu Potenzmitteln oder Partnervermittlung wesentlich mehr Erfolg haben und sich vor Antworten nicht mehr retten können. Donot Reply will sich nach seinem Scheitern aber nicht vollständig von der Internet-Bühne verabschieden, sondern sich ein neues Standbein schaffen. Er erwägt die Produktion und den Versand handtellergroßer amerikanischer Krapfen aus Hefeteig oder Rührteig, den sogenannten Donuts. Erste Bestellungen sind bereits per E-Mail eingegangen, ein völlig neues und erhebendes Gefühl für Donot.

Neuer Mobilfunk Netzbetreiber geht an den Start

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Bonn – Die Zeit scheint vorbei, wo sich die drei großen Netzbetreiber Vodafone, Telekom und Telefonica O2 den deutschen Mobilfunkmarkt unter sich aufteilen konnten. Ein neuer großer Netzbetreiber namens „Kein“ erhielt jetzt die Genehmigung der Bundesnetzagentur und ging Anfang August an den Start. Bereits nach zwei Wochen hat sich das Kein Netz so weit verbreitet, dass die Konkurrenz schon Einnahmeverluste befürchtet. Um dies zu verhindern, nutzen die Netzbetreiber verstärkt den patentierten Service von Kein Netz, und mieten sich dessen Netzversorgung. So erhalten immer mehr Vodafone und Telekom Kunden das Kein Netz auf ihrem Endgerät. Der Vorteil daran: Kein Netz funktioniert praktisch überall, Gespräche sowie Datenverbindungen werden zudem kostenlos angeboten. Der Vorreiter war Telefonica, denn die hatten Kein Netz schon länger im Feldversuch erfolgreich getestet.

Erste Waschanlage nur für Männer eröffnet

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Die Österreicher – bekannt für innovative Ideen haben wieder eine große Neuheit zur Marktreife geführt: Die erste Waschanlage nur für Männer und speziell deren Genitalbereich. Die Wäsche erfolgt ausschließlich in Selbstbedienung und ist für jede Größe durchführbar. Für nur zwei Euro wird ein mehrstufiges Waschprogramm angeboten. Stufe 1 für den groben Schmutz, Stufe 2 zur Reinigung mit Bürste und am Ende noch Stufe 3 für geschmeidigen Glanz und schonende Trocknung. Sollte nach den Waschgängen noch etwas Feuchtigkeit übrig sein, können kostenlose Microfasertücher  aus einem Spender entnommen werden. Für die Herren, die so sehr an ihrem Auto hängen gibt es auch die Möglichkeit, sitzen zu bleiben und die Wäsche direkt im Innenraum des Wagens durchzuführen. Dafür steht eine spezielle Sitzwanne bereit, die während der Wäsche das Wasser auffangen soll. Die ersten Wochen mit Probeläufen sind erfolgreich abgeschlossen und auch die Frauen sind begeistert von diesem Angebot.

Denn die Männer gehen gerne in die Waschstraße und das neue Angebot wirkt sich positiv auf das Hygienebewusstsein aus. Selbst der österreichische Bundeskanzler hat sich bereits von der Wirkung der Lanzenwäsche überzeugt und allen männlichen Kabinettsmitgliedern Freikarten mitgebracht. In Deutschland denkt man auf Grund des großen Erfolges darüber nach, die Lanzenwäsche ebenfalls einzuführen.

Politiker jahrelang in falscher Partei wegen Rot-Grün-Sehschwäche

Max Brauns war seit fast 20 Jahren SPD-Mitglied. Während seiner bisherigen Parteizugehörigkeit wunderte er sich häufig über die seltsame Entwicklung in der Fraktion, die er nur widerwillig akzeptierte. Um den Parteifrieden nicht zu gefährden, ging er aber den Weg des geringsten Widerstandes und stimmte allen Entscheidungen zähneknirschend zu. Zunächst sagte er nichts davon, wenn er nach Hause kam, doch eines Tages konnte er seine immer stärker werdende Verwirrung und seelische Belastung nicht mehr verbergen und berichtete seiner Frau von den seltsamen Gesetzentwürfen und Veränderungen. Sie wurde stutzig und nach einigen Versuchen zur Selbstdiagnose konsultierten sie den Hausarzt. Schon bei der Untersuchung hat sich herausgestellt, dass Brauns wohl seit seiner Geburt an einer durch X-chromosomal rezessiv bedingten Deuteranomalie, einer sogenannten Grünschwäche leidet. Die Betroffenen können hierbei die Farben Rot und Grün schlechter als Normalsichtige unterscheiden, wobei eine Grünschwäche deutlich häufiger auftritt als eine Rotschwäche. Zudem sind signifikant mehr Männer als Frauen betroffen. Eine Gen-Analyse brachte schließlich das eindeutige Ergebnis – Brauns hatte sich wegen der Grünschwäche tatsächlich die falsche Partei ausgesucht. Als der Fall öffentlich wurde bekam Brauns Angebote von verschiedenen Parteien. Am Ende entschied er sich für die grauen Panther.

 

 

Jetzt erhältlich: Bundesweiter Streikkalender
Terminplaner auch als App erschienen

Berlin – Es wird kräftig gestreikt in Deutschland. In dieser Woche sind zur Abwechslung mal wieder die Lokführer dran, nächste Woche bleiben vielleicht wieder die Kitas zu oder die Paketdienste liefern nicht mehr. Übernächste Woche könnte passieren, dass die Müllabfuhr mal die Tonnen stehen lässt. Damit die Bürger sich zukünftig besser zurecht finden und sich auf die Streikwellen einstellen können, hat die Bundesregierung zusammen mit den Gewerkschaften einen übersichtlichen Jahreskalender herausgebracht. Der Kalender beinhaltet nicht nur die Streiktermine sondern auch die geplanten Forderungen und die geschätzte Streikdauer. Letztere ist allerdings mit Bleistift angebracht, damit Änderungen jederzeit möglich sind. Der Streikkalender ist in den Rathäusern der Gemeinden und in öffentlichen Geschäften, z.B. Friseursalons ab sofort kostenlos verfügbar. Es wird empfohlen, diese schnellstmöglich abzuholen, denn es könnte auch sein, dass bald auch die Friseure streiken. Noch komfortabler ist die App („Streikmanager“), welche für iOs und Android verfügbar ist. Hier werden die Termine dynamisch online angepasst. Nachdem auch Streiks dabei sind, die nicht bundesweit stattfinden, kann man sich hier den Kalender für sein jeweiliges Bundesland anzeigen lassen.

Übernahmeangebot: Der Postillon an reinswelt.de interessiert

Der Postillon hat dem Nachrichten-Blog von reiniswelt.de ein Übernahmeangebot vorgelegt. Für 1,99 Euro möchte das für Satire-Nachrichten bekannte Online-Magazin die Seite mit allen Inhalten und auch den Autor übernehmen, berichtete ein Pressesprecher des Postillon. Grund für den vergleichsweise hohen Preis sei vor allem die Qualität und die Menge der Beiträge. Fachleute hingegen sehen in der Übernahme einen feindlichen Hintergrund, man wolle sich einfach den starken Konkurrenten vom Hals halten. In letzter Zeit ist das Abwandern von immer Postillon Fans zu reiniswelt.de zu beobachten, was die Manager wohl zum Handeln gezwungen hat. Reini, der vielumworbene Autor des Blogs reagierte gelassen auf das Angebot. „Ich werde noch etwas pokern, und denke, dass ich locker bis zu 2,50 Euro rausholen kann“, sagte er auf Anfrage, ob das Angebot denn annehmen werde. Eine endgültige Entscheidung ist für heute, 1. April zu erwarten.

Die Kokosnuss – neue Gefahr für die Menschheit?
Bereits mehrere Opfer weltweit

Die Angst geht um, denn in ganz Europa zittert man vor einer neuen Bedrohung, deren Ursprung in Gebieten zwischen 15 Grad südlicher Breite, 15 Grad nördlicher Breite und einer mittleren Jahrestemperatur von 27 zu finden ist. Die Kokosnuss. Durch sie wurden in den letzten Jahren bereits mehrere Menschen getötet als durch Haiattacken, einige Menschen davon sogar im Schlaf. Die Fallhöhe (20-25 Meter) und die harte Schale der Nüsse verursachen bei den Opfern schwere Verletzungen, die häufig tödlich enden. Zusätzlich dringen die Kokosnüsse und ihre Bestandteile in verschiedensten Formen unbemerkt in unseren Nahrungskreislauf, ja sogar in  Badezusätzen und Rasierwasser wurden schon Spuren davon entdeckt. Eine alarmierende Entwicklung, die mittlerweile auch Deutschland bewegt. Aus diesem Grund wurde in Dresden der Verein „Begideko“ gegründet (Besorgte Europäer gegen Integration der Kokosnuss), dessen Mitgliederzahl stetig wächst. Die Initiatoren stellen klar, dass sie generell nichts gegen die Kokosnuss als solche haben und auch keinen Hass empfinden. Sie warnen aber vor einer Unterwanderung der Kultur europäischer Baumfrüchte und sehen die Menschheit durch die weitere Ausbreitung bedroht. Im Osten Deutschlands war ein ähnlicher Trend bereits vor der Wiedervereinigung zu beobachten, als die Banane vermutlich durch Schmuggler eingeschleust wurde. Allerdings wurde das Gefährdungspotenzial auf Grund der weichen Schale vergleichsweise gering eingestuft. So konnte sich die Banane etablieren und ist seitdem überall zu finden und sogar regulär zu erwerben. Die Proteste der Initiative richten sich in erster Linie gegen die Kokostisierung, eine weiteren Ausbreitung der Kokospalme in der westlichen Welt, weil sie den Nährboden für die eigentliche Gefahr – der Kokosnuss – darstellen. Selbst eine Mauer helfe hier nicht, so die Verantwortlichen. Die Protestanten treffen sich immer jeden Dienstag am Dresdner Theaterplatz, denn montags war dieser schon mit dem Treffen anderer Intellektueller belegt. Auch dieses Mal werden Transparente mit tiefgründigen Mottos wie „Jetzt ist endlich Schluss, ein klares Nein zur Kokosnuss!“, oder „Rettet unser Leben, die Renten und die Flüsse, verbietet jetzt die  Kokosnüsse!“ zu sehen sein.

Nach Wahlniederlage auf Sylt: Pauli will Bürgermeisterin auf Baltrum werden
Nach der Wahl ist vor der Wahl...

Fast hätte sie die Sensation geschafft, musste sich aber in der Stichwahl gegen ihren Widersacher Nikolas Häckel geschlagen geben, der im zweiten Wahlgang 55% der Stimmen erhielt. Gabriele Pauli, ehemalige Fürther Landrätin und als „CSU-Rebellin“ bekannt gewordene Politikerin, wird wohl weiter auf Sylt Urlaub machen – mehr aber nicht. An das Aufgeben denkt sie aber keinesfalls, denn sie hat schon wieder ein neues Ziel im Visier: Sie möchte Bürgermeisterin auf Baltrum (Ostfriesland) werden. Der ca. 564 Einwohner zählende, auf einer Düneninsel entstandene Ort wird aktuell vom parteilosen Berthold Tuitjer regiert, gegen den Pauli im Jahr 2019 antreten will. Bis dahin möchte sie aggressive Wahlwerbung betreiben und die Menschen auf Baltrum, sowie den 8-köpfigen Gemeinderat persönlich kennenlernen. In den kommenden vier Jahren wird sie von Hausnummer 1 bis 300 gehen und ihr Wahlprogramm vorstellen. Dazu gehört unter anderem die Herausforderung der Landrückgewinnung und Bekämpfung der „Osterweiterung“, denn die Insel ist durch Strömungen, Gezeiten, Wellen und Wind im Laufe der Zeit um 4,5 Kilometer von West nach Ost abgedriftet. Zur öffentlichen Repräsentation möchte sie bei den jährlichen Veranstaltungen wie „Dornröschen rockt“ (zweitägiges Rockfestival mit mehreren Bands), dem Kunstevent „Inselwitz“ (Cartoons am Strand – Deutschlands Cartoonisten zeichnen und stellen aus) und dem Bridge-Turnier um den Nordsee-Cup teilnehmen. Auch eine Mitgliedschaft im Kultur- und Sportverein KSV Baltrum e.V. ist geplant, denn der Verein ist mit über 420 Mitgliedern in rund 20 Sparten der größte Verein der Insel, in dem rund 80 % der Inselbevölkerung Vereinsmitglieder sind. Im Wahlkampf will Pauli bei der Tageszeitung „Ostfriesischer Kurier“ ihre Biografie unter dem Titel „Ich bin die Gabi, und do bin ich dahamm“ veröffentlichen. Experten sehen nicht zuletzt deswegen gute Chancen für einen Wahlsieg.